Große Veränderung auch für Hagen

GRÜNE freuen sich über neues Solarpaket

18.08.23 –

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unter Leitung von Dr. Robert Habeck hat am vergangenen Mittwoch im Kabinett das „Solarpaket“ beschlossen. Die Hagener GRÜNEN freuen sich über diesen Schritt, denn damit bekommt Hagen Rückenwind für den weiteren Ausbau der Photovoltaik (PV).

„Ab dem kommenden Jahr wird es noch einfacher, Balkonkraftwerke (BKW) zu installieren und in Betrieb zu nehmen“, erläutert Vorstandsmitglied Paul Kahrau einen der neuen Aspekte des Paketes. „Für ein BKW braucht man in der Regel zwei bis drei PV-Module, einen Wechselrichter, entsprechende Verbindungskabel und die nötige Halterung. Schon kann man seine Module auf Balkongeländern, Vordächern, Garagen, aber auch auf Hausdächern oder mitten im Garten montieren – Hauptsache, der Ort ist sonnig.“

Nach dem neuen Beschluss gelten ab 2024 Anlagen mit Wechselrichtern bis 800 W (bisher 600 W) als Balkonkraftwerke. Diese werden nur noch einmalig im Marktstammdatenregister angemeldet und können direkt in Betrieb genommen werden. Es muss nicht mehr gewartet werden, bis der heimische Stromzähler auf den neuesten Stand gebracht wurde. „Wenn man noch einen so genannten Ferraris-Zähler hat, also den mit der Drehscheibe ohne Rücklaufsperre, kann man in den ersten Wochen bis zum Einbau eines neuen Zählers die Scheibe sogar rückwärts drehen sehen. Das ist heute noch nicht erlaubt“, ergänzt Kahrau. Weitere Vereinfachungen sieht das Solarpaket auch für Mieter*innenstrom und PV-Freiflächenanlagen vor.

Weitere 2.000 Euro Förderung in Hagen

Der grüne Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität in Hagen, Rüdiger Ludwig, berichtet: „Bereits im Juni haben wir im Rat der Stadt eine weitere Förderung für private PV-Anlagen beschlossen. Ab dem 10. Januar 2024 soll es 2.000 Euro für bis zu 101 Anlagengeben, wenn diese mit einer Leistung von mindestens 4 KWp geplant und mit einem hauseigenen Batteriespeicher ausgestattet werden“, so Ludwig weiter. „Aber man muss schnell sein, diesmal gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.

1.500 Euro für Wallboxen - unter bestimmten Vorrausetzungen

Wallboxen werden derzeit auf Landesebene über progres.nrw mit 1.500 Euro pro Ladepunkt gefördert, jedoch nicht wie bisher für die Eigennutzung am eigenen Haus. Profitieren können nun Vermieter*innen, welche für sich oder ihre Mieter*innen eine Wallbox installieren. Auch als Eigentümer*in einer Eigentumswohnung in einer Wohnanlage kann man sich für dieses Förderprogramm bewerben, welches voraussichtlich bis zum 30. Juni 2024 läuft.


Für weitere Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Paul Kahrau, paul.kahrau@remove-this.gruene-hagen.org

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