Grünes Wahlprogramm: Klimanotfall und Coronafolgen

13.08.20

Selbstbewusst präsentiert das GRÜNEN-Sprecherteam, Christa Stiller-Ludwig und Dr. Rolf Willaredt, das GRÜNE Wahlprogramm mit dem Titel „Grün ist das Beste für Hagen“. Stolz verweisen beide darauf, dass Themen, für die die Grünen noch vor Jahren belächelt wurden, nun auch von den politischen Mitbewerbern vertreten werden.

Aus Sicht der GRÜNEN sind in den vergangenen sechs Jahren gute Konzepte erarbeitet worden, etwa für nachhaltige Verkehrsgestaltung, klimagerechte Flächengestaltung oder mehr Artenschutz. Dennoch setzt das Spitzenteam auf ein stärkeres Gewicht der GRÜNEN im neuen Rat. „Gerade in den Bereichen klimagerechtes Bauen und Windenergie standen wir im Rat oft einer inoffiziellen Großen Koalition gegenüber, die trotz der Ausrufung des Klimanotfalls munter weiter Flächen versiegelt und Frischluftschneisen in die Innenstadt verbaut hat“, erklärt der GRÜNE Spitzenkandidat Jörg Fritzsche und verweist auf die nachteiligen Folgen für das Stadtklima, die sich auch in den vergangenen Hitzetagen deutlich gezeigt hat.

Parteisprecherin Christa Stiller-Ludwig macht darauf aufmerksam, dass sich die GRÜNEN im Programm auch mit der veränderten Ausgangslage durch Corona auseinander gesetzt haben. Ungelöst ist weiterhin die Frage der durch Einnahmeeinbrüche und Mehrausgaben angespannten Gemeindefinanzen. Hier sehen die GRÜNEN Bundes- und Landesregierung in der Pflicht, die Handlungsfähigkeit der Kommunen sicherzustellen. „Wir müssen uns um die kümmern, die von der Krise existenziell betroffen sind. Wir wollen vor allem Kinder und Jugendliche unterstützen, zum Beispiel durch mehr digitale und mobile Bildungsangebote. Und es muss dafür gesorgt sein, dass das Gesundheitsamt besser gerade auch personell auf solche Krisen eingestellt ist“, betont Fraktionssprecherin und Spitzenkandidatin Nicole Pfefferer.

Nach der Wahl stehe man Gesprächen mit allen demokratischen Parteien offen gegenüber, doch Nicole Pfefferer macht keinen Hehl daraus, dass man die Zusammenarbeit der vergangenen Wahlperiode durchaus als Erfolg ansieht: „In der Allianz haben wir den Einstieg in viele Zukunftsprojekte geschafft. Wir hoffen, dass wir nach der Wahl eine Allianz der Zukunft für Hagen schmieden können.“  Und Pateisprecher Rolf Willaredt stellt klar: „Unser Kandidat für die OB-Wahl ist und bleibt Erik O. Schulz. Zusammen mit ihm wollen wir die begonnenen Projekte erfolgreich weiterführen, damit Hagen auch für künftige Generationen eine lebenswerte Stadt bleibt.“

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Pressemitteilung KV Hagen