
02.03.2026 –
Die soziale Quartiersentwicklung in Hagen zu stärken ist eine Priorität von uns Grünen. Es ist eindeutig, dass hierfür kommunale Koordinationsstellen als zentrale Anlaufstellen für Bürger*innen, Vereine und Initiativen eingerichtet werden müssen. Ein Beschluss zur Umsetzung dieser viel geforderten Maßnahme in Zentrum/Remberg und Altenhagen/Eckesey Süd liegt bereits seit der letzten Ratsperiode vor.
“Es ist höchste Zeit, diesen Beschluss endlich in Gänze umzusetzen und Verlässlichkeit zu schaffen!” erklärt Karin Köppen, die im letzten Ausschuss für Soziales, Integration und Demografie noch einmal ordentlich Druck mit einem erneuten Antrag auf die Einstellung von Geldern und die Unterfütterung mit Personal machte.
Der Antrag wurde als erste Lesung zur Kenntnis genommen und wird im nächsten Ausschuss erneut aufgegriffen.
“Mittelfristig ist natürlich auch eine übergeordnete Sozialraumstrategie notwendig. Wichtig ist es jedoch, jetzt erst einmal dort, wo der Bedarf am größten ist, ins Handeln zu kommen”, so Karin Köppen.
“Wir sind stolz und dankbar, dass wir in Hagen so viele engagierte zivilgesellschaftliche Akteure haben. Um dieses Engagement langfristig zu erhalten, müssen wir dafür sorgen, dass die notwendigen Strukturen für eine effiziente Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft und Politik etabliert sind”, betont Elke Freund, Mitglied der Bezirksvertretung Hagen-Mitte und eine der Sprecher*innen des Stadtteilforums Altenhagen.
“Wir lassen nicht locker, bis wir unser Ziel erreichen”, ergänzt Karin Köppen. “Auch mit Blick auf den angespannten Haushalt müssen wir einsehen: Alles, was der Prävention dient, ist wirtschaftlicher und gesellschaftlich sehr viel besser als verspätete Reaktionen auf Entwicklungen, die vermeidbar gewesen wären! Wir vertrauen dabei auch auf die Verwaltung, dass sie die vielfältigen Förderprogramme für Quartiersentwicklung im Auge hat und in Hagens Sinne tätig wird.”
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