

06.05.2026 –
In der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Demografie vom 05.05.2026 setzten die Mitglieder ein Zeichen für ein soziales Hagen, welches die Schwächsten – Kinder und Frauen in Notsituationen – auch in finanziell schwierigen Zeiten im Auge behält und unterstützt.
„Ich freue mich über die breite Zustimmung zu unseren Anträgen“, erklärt Karin Köppen, GRÜNES Ratsmitglied und GRÜNEN-Sprecherin für den Bereich Soziales. „Finanzielle Zwänge lasten auf der Stadt Hagen, aber der Ausschuss für Soziales, Integration und Demografie hat sich heute einstimmig dafür ausgesprochen, dass etablierte Strukturen zur Unterstützung der Schwächsten nicht darunter leiden dürfen.“
In den GRÜNEN-Anträgen ging es um die weitere Bezuschussung der exzellenten Arbeit von Drachenherz zur Begleitung von Kindern und Jugendlichen aus suchtgefährdeten Familien, der Schaffung einer halben Stelle zur Umsetzung der Istanbul-Konvention, um von Gewalt betroffenen Frauen Schutz und Hilfestellung bieten zu können, sowie den Erhalt der vollen Zuschüsse für den Verhütungsmittelfonds.
Karin Köppen ergänzt: „Wir Frauen wissen, wie wichtig das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ist und wie schwierig das Leben werden kann, wenn die finanziellen Mittel nicht gegeben sind, um dieses Recht zu sichern. Ich bin überglücklich, dass dieses wichtige Hilfsangebot nicht beschnitten wird. Es zeugt auch von finanziellem Sachverstand, dass nicht an der falschen Stelle gespart wird.“
Auch der Fraktionsvorsitzende Jörg Fritzsche zeigt sich hocherfreut über die wegweisenden Beschlüsse und erläutert das GRÜNE Verständnis von mehr Sicherheit in der Stadtgesellschaft:
„Alle sprechen von mehr Sicherheit in Hagen. Aus GRÜNER Sicht sind verlässliche Anlaufstellen und Ansprechpartner*innen, die Stabilität und Schutz bieten, wenn das eigene Umfeld zu einer Quelle der Gefahr geworden ist, unerlässliche Grundpfeiler für ein Mehr an Sicherheit in unserer Stadtgesellschaft. Wir vertrauen darauf, dass die heutigen Beschlüsse im Haupt- und Finanzausschuss und nachfolgend im Rat ebenfalls eine breite Zustimmung finden werden.“
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