25.11.2021

Fortschritte bei Schulraumgewinnung weiterhin notwendig

Der Rat der Stadt Hagen hat am 18.11.2021 grünes Licht für den Ankauf der alten Grundschule in Dahl gegeben. Damit ist ein Projekt gesichert, für das sich Fraktionssprecherin Nicole Pfefferer schon seit langem
eingesetzt hatte: „Der Mangel an Grundschulplätzen in Hagen ist aktuell so dramatisch, dass die Stadt zugreifen muss, wo sich die Gelegenheit bietet. Und die ehemalige Grundschule in Dahl ist ein perfektes Objekt, da die Raumaufteilung den Ansprüche einer Schule genügt und das Gebäude
in den letzten Jahren nachhaltig saniert wurde." 

So ist auch ein schneller Bezug der Schule schon im kommenden Schuljahr möglich. Pfefferer, sehr gut vernetzt in der Hagener Bildungslandschaft, hat mit Winfried Bahn gesprochen, nachdem sie erfahren hatte, dass bei ihm Absichten bestehen, sich von dem Eigentum zu trennen. Im Juni brachten dann die Grünen einen Antrag in den Schulausschuss ein, durch den die Verwaltung aufgefordert werden sollte, Anmietung oder Erwerb der Grundschule zu prüfen. Einstimmig folgte der Schulausschuss diesem Vorschlag. „Unter uns Schulpolitiker*innen waren wir schnell einig: eine
solche Chance muss man nutzen, wenn sie sich bietet. Denn freier Raum für neue Schulen ist in Hagen nur sehr schwierig zu finden", so Pfefferer. 

Der Zuwachs an Schülerinnen und Schülern seit 2015 war noch
vor 10 Jahren nicht absehbar gewesen. Im Gegenteil. Noch vor wenigen Jahren wurden Schulen geschlossen, Gebäude verkauft. Wie auch die alte Grundschule Dahl. „Dennoch rechnet sich der Rückkauf. Eine Anmietung würde schon nach zehn Jahren der Stadt deutlich teurer werden", weist Pfefferer auf die Berechnungen der Stadtverwaltung hin. 

Nun sollen Klassen der Gustav-Heinemann-Förderschule in das Gebäude in Dahl ziehen. Durch den Umzug kann die Goldberg-Schule künftig Räume im Gebäude der  Gustav-Heinemann-Schule nutzen. So entsteht zusätzlicher Schulraum für die Grundschule in Mittelstadt, wo der Bedarf an neuen Plätzen für Schülerinnen und Schüler zur Zeit besonders hoch ist. Nicole Pfefferer
sieht daher den Ankauf nur als ersten Schritt. „In den kommenden Jahren
werden wir sowohl im Grundschulbereich, als auch bei den weiterführenden
Schulen noch mehr Schulraum benötigen. Deshalb bin ich froh, dass wir in
Wehringhausen bald mit Terra 1 eine ganz neue Grundschule haben werden. Auch die geplante vierte städtische Gesamtschule im Bildungszentrum Wehringhausen wird die Lage an den Hagener Schulen etwas entspannen. Wir
werden uns aber auch weiterhin umsehen müssen, ob wir nicht noch weitere
Grundstücke für neue Schulen finden. Noch ist nicht absehbar, dass der
Anstieg an Schülerinnen und Schülern sich bald abschwächen wird. Deshalb
muss auch der Bildungsbereich im kommenden Doppelhaushalt eine Hauptpriorität sein", formuliert Pfefferer eine klare Erwartung in Richtung Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann.

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