Fraktionssprecherin Nicole Pfefferer


Nicole Pfefferer ist Fraktionssprecherin im Rat der Stadt Hagen und für die Grünen in der Bezirksvertretung Hohenlimburg. Seit 2014 bildet sie zusammen mit Jochen Riechel die Grüne Doppelspitze im Rat der Stadt Hagen.

Die engagierte Schulpolitikerin setzt sich gerade für die Kinder ein, die sonst keine Lobby haben und streitet für den konsequenten Ausbau der Schulen längeren gemeinsamen Lernens. Die Einführung des gebundenen Ganztages an Hagener Grundschulen wäre ihrer Meinung nach ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zur Bildungsgerechtigkeit.

Als Hohenlimburger Bezirksvertreterin liegt ihr der Erhalt des Richard-Römer-Lennebades am Herzen, damit jedes Schulkind schwimmen lernen kann. Die Entwicklung des Lenneradweges ist ihr genauso wichtig wie der Ausbau eines barrierefreien ÖPNV. Die größte Herausforderung in den kommenden drei Jahren wird ihrer Meinung nach die Wiederbelebung der schönen Hohenlimburger Innenstadt sein. Gemeinsam mit allen Interessierten Ideen zu entwickeln und ohne Zaudern umzusetzen, das muss Priorität haben.

Nicole Pfefferer stellt sich vor:

Ich bin Jahrgang 1971, Historikerin und Linguistin und lebe seit 14 Jahren mit meinem Mann in Hohenlimburg-Elsey. Als gebürtige Rheinländerin tat ich mich anfangs etwas schwer mit der „steifen“ westfälischen Mentalität. Inzwischen möchte ich aber nicht mehr weg aus Hohenlimburg. Hier meint man, was man sagt!

Seit 1998 bin ich auf unterschiedlichen Ebenen für BÜNDNIS´90/DIE GRÜNEN aktiv, seit 2010 mit großer Begeisterung als Sprecherin der Hagener Grünen. Meine thematischen Schwerpunkte sind Bildung, Frauenförderung und Soziales. Es ist mir ein Herzensanliegen, dass Hagen als liebens- und lebenswerte Stadt wieder positiver gesehen wird. Resignieren und motzen nützt niemandem!

Meine Anliegen sind:

Die Situation für Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV-Nutzer zu verbessern. Wenn mehr Menschen auf umweltverträgliche Verkehrsformen umsteigen, können wir Probleme wie Feinstaub und Lärm in den Griff bekommen und damit die Lebensqualität in unserer Stadt erhöhen. Die einzelnen Stadtteile sollten vom Hauptbahnhof aus besser erreichbar sein. Hagen ist die einzige Großstadt, in der ab 20:30 Uhr bereits der Nachtfahrplan einsetzt. Das wirkt nicht nur provinziell, das ist es auch. Längeres gemeinsames Lernen anzubieten.

Die Errichtung von zwei Sekundarschulen, einer Schulform, die Vielfalt als Chance begreift und die auf das Aussortieren verzichtet, ist ein Schritt in die richtige Richtung. So kann auch die Integration von Kindern mit Behinderungen in das Regelschulsystem gelingen. Diesen Weg sollten wir weitergehen. Beratungsstellen trotz aller Kürzungszwänge aufrechtzuerhalten, insbesondere für Frauen in Notsituationen.

Die Stadt Hagen braucht zwingend weiterhin eine konfessionsunabhängige Schwangerenkonfliktberatung. Darüberhinaus müssen barrierefreie Strukturen geschaffen werden, um Frauen mit Behinderung den Weg zu Beratungs- und Schutzangeboten zu ebnen.

Im Stadtrat eine Kultur der gegenseitigen Wertschätzung und Kooperation zu pflegen. Man sagt, der Ton macht die Musik. Ich finde, dass dieser Ton im Stadtrat in den letzten Jahren eher grenzwertig war. Vor allem dem Menschen gegenüber, der auf dem OB-Sessel saß. Es wird Zeit für einen respektvolleren Umgang miteinander, der auf marktschreierische Kriminalisierung politisch Andersdenkender verzichtet.

 

 

URL:http://gruene-hagen.org/wer-wir-sind/ratsfraktion/nicole-pfefferer/