05.08.2020

Grüne fordern Aufklärung zu Kahlschlag am Karweg

Die Grünen zeigen sich entsetzt über den breit angelegten Kahlschlag an den Platanen am Karweg in Haspe. Nicole Schneidmüller-Gaiser, Kandidatin der Grünen für die Bezirksvertretung Haspe, zitiert das Naturschutzgesetz, das es verbietet, in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September eines jeden Jahres bestimmte Gehölze abzuschneiden. „Das Gesetz schützt Tiere, die in Bäumen und Sträuchern ihren Brut- und Lebensraum haben. Daran müssen sich nicht nur Hobbygärtner halten, sondern auch WBH und von ihm beauftragte Firmen.“ Schneidmüller-Gaiser weist auch auf die für das Stadtklima wichtige Kühlfunktion der Bäume hin. Anscheinend sind weitere Abholzaktionen inzwischen von der Stadt gestoppt worden, nachdem die Grünen nach den Gründen für diesen Kahlschlag gefragt hatten. „Es ist richtig, dass die Stadt schnell auf unsere Anfrage reagiert hat. Jetzt werden wir uns um die Aufklärung des Falls bemühen“, kündigt Uwe Goertz, Vertreter der Grünen in der Bezirksvertretung Haspe, eine gemeinsame Anfrage mit Hagen Aktiv an. „Wir haben die Bedeutung der Bäume für die Stadt mit der Baumpflegesatzung hervorgehoben. Wir werden Sorge dafür tragen, dass dies von der Stadt und ihren Betrieben auch berücksichtigt wird“, so Goertz.“ 

Michael Gronwald, Mitglied der Bezirksvertretung Haspe und stellv. Fraktionsvorsitzender im Rat für Hagen Aktiv, fügt hinzu:Michael Gronwald Mitglied der Bezirksvertretung Haspe und stellv. Fraktionsvorsitzender im Rat für Hagen Aktiv fügt hinzu:

„Hagen Aktiv hat gemeinsam mit der Allianz die neue Baumpflegesatzung ins Leben gerufen, damit die Bäume besser geschützt werden. Daran müssen sich auch der WBH und die für den WBH tätigen Unternehmen halten. Warum die beiden Artenschutzbeauftragten in diese Entscheidung nicht mit einbezogen worden sind, muss aufgeklärt werden.“

 

 

 

 

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