16.01.2020

40 Jahre - 40 Köpfe

Am 21. März wollen wir in der Stadthalle unsere Liste der Kandidat*innen für die Kommunalwahl wählen. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, soll sie 40 Plätze abdecken. Im gleichen Monat kann der Kreisverband auf sein 40-jähriges Bestehen zurückblicken. Daher starten wir unsere Kampagne zur Besetzung der Plätze unter dem Motto „vierzig Jahre – vierzig Köpfe“ zu starten.

Da das Frauenstatut gilt, sollen 20 dieser Köpfe weiblich, 20 männlich sein (was übrigens Kandidaturen von Personen diversen Geschlechts nicht ausschließt  ). Auch wer keine Ambitionen hat, in den Rat einzuziehen, kann durch die Aufstellung auf einem hinteren Listenplatz seine/ihre Solidarität ausdrücken. Es ist übrigens nicht zwingend, Mitglied zu sein, wenn man bei den GRÜNEN kandidieren will!

Damit wir überhaupt in der ganzen Stadt wählbar sind, müssen die 26 Direktwahlkreise besetzt werden. Auch hier ist die Frauenquote zu berücksichtigen.

Aufzustellen sind ebenfalls Listen für die Bezirksvertretungen. Dies sind: Nord, Haspe, Mitte, Hohenlimburg sowie Eilpe/Dahl.

Im vergangenen Jahr hat der Kreisverband per E-Mail Bereitschaften zum Kandidieren erfragt. Am 16. Dezember fand bereits ein Treffen von Fraktion und Vorstand mit potentiellen Kandidat*innen statt. Es zeichnet sich ab, dass es für die Männerplätze schon eine ganze Reihe Bereitschaften gibt. Bei den Frauen können wir allerdings noch eine ganze Reihe engagierter und interessierter Personen unterbringen. Die Kandidat*innen sollen unterschiedliche Fachbereiche abdecken und eine Auswahl bieten, so dass eigentlich mehr als die zu wählenden 40 Köpfe nötig sind.

Wer noch kein Mandat hatte, fragt sich natürlich: was kommt da auf mich zu? Praktisch gesprochen: ein kontinuierlicher Strom von Unterlagen und Anträgen, die in den Ausschutzsitzungen zu beraten sind. Gewünscht ist ein langer Atem, d. h. der Wille, sich über mehrere Jahre zu engagieren, wobei es nicht zwingend die gesamte Wahlperiode sein muss. Gefordert ist die Bereitschaft, sich in die Materie einzuarbeiten und möglichst regelmäßig an den Fraktionssitzungen teilzunehmen. Geboten wird ein eingespieltes Team, das Neueinsteiger*innen unterstützt. 

Die Arbeit wäre für die Ratsmitglieder allein nicht zu schaffen. Deshalb wurde die Funktion des/der sachkundigen Bürger*in eingeführt. Diese können die Fraktion in den meisten Ausschüssen vertreten. Sie arbeiten den Ratsmitgliedern zu. Die „Sachkunde“ wird nicht explizit abgefragt. Oft bestimmt der berufliche Hintergrund, in welchem Bereich man sich kompetent fühlt.

Eine häufig gestellte Frage beim ersten Treffen potentieller Kandidat*innen im Dezember war: Wie viel Zeit muss ich aufwenden? Die aufgewendeten Stunden lassen sich nicht exakt beziffern. Die Ausschüsse tagen unterschiedlich häufig. Außerdem ist es jeder und jedem selbst überlassen, wie tief man sich einarbeitet oder eigene Initiativen entwickelt.

Eine Möglichkeit, in die Kommunalpolitik hinein zu schnuppern ist, einfach eine der öffentlichen Sitzungen zu besuchen. Das gilt für den Rat wie für die Ausschüsse. Eine Liste dazu gibt es hier. Alle Mitglieder sind montags nachmittags bei den wöchentlichen Treffen der Fraktion willkommen.

Auch wenn deine Leidenschaft nicht der Kommunalpolitik gelten sollte: wichtig ist, dass möglichst viele Mitglieder an der Wahlversammlung am 21. März teilnehmen. 

    

Kategorien:Newsletter
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